KINDERHILFE RUMÄNIEN e.V.
Fundatia Ajutati Copiii

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  Projekte der Kinderhilfe Rumänien E.V.


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2018:

Auflösung des Dachverbandes, da zu wenig Interesse daran vorhanden ist

Januar: Schließung und Verkauf des Seniorenhauses in Lipova.

02. bis 10. April: Inforeise nach Rumänien

12. / 13. April: Einladung der NGO aus dem Kreis Arad zu einer gemeinsamen Diskussion über allgemeine Probleme

30. Juli bis 10. August: Abenteuerfreizeit in Varnita

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2017:

15. / 17. März: Teilnahme an einer großen Konferenz mit dem Thema „Kinderschutz und Familie“ in Bukarest

März: Aufwendige Renovierung des Beerhauses, das seit 2015 leer steht, jedoch im November wieder die Kinder des Regenbogenhauses aufnehmen soll, da dieses Haus mit 2 Etagen nicht vom Brandschutz als sicher eingestuft wurde. Ihm wird demnächst die Betriebsgenehmigung entzogen werden, da es nicht den Vorschriften der neuen Brandschutzbedingungen erfüllt.
Das Regenbogenhaus wartet auf ein neues Konzept.

17. bis 25. April: Inforeise nach Rumänien mit 8 Teilnehmern

April: Die beiden rumänischen Organisationen „SOS copii“ / Santana und Fundatia Ajutati Copiii / Lipova gründen die Allianz „Alianta pentru copii“

27. / 28. April: Treffen von 25 Organisationen in Lipova, die wie die Kinderhilfe Rumänien im Bereich von Kindereinrichtungen aktiv tätig sind. Eingeladen wurden Stellvertreter des Kreisrates und der Kinderschutzbehörde Arad. Besprochen werden allgemeine Probleme der NGO. Eine Zusammenfassung erhält das Sozialministerium in Bukarest

17. bis 28. Juli: Abenteuerfreizeit mit 20 Kindern der Familienhäuser in Lipova in Varnita

25. September: Die Kinderhilfe Rumänien e.V. sammelt Fahrräder für Rumänien.

September: Aufwendige Reparaturen an den Dächern des Kilzerhauses und Regenbogenhauses

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2016:

Erste Reise in diesem Jahr nach Rumänien: vom 17. bis 31. Januar. (E. Kirchmann)
Gespräche mit Herrn V. Enache, Leiter der NGO SOS copii/Santana

Ab August: Anstellung von Herrn Viorel Enache als Manager der rumänischen Stiftung

01. / 02 April: Tagung in Sibiu mit dem Thema „Pädagogische Ziele in der Heimerziehung“

9 .November: Pressekonferenz in Arad mit dem Thema „Anbieten sozialer Dienste im freien Wettbewerb“, organisiert von E. Kirchmann und V. Enache.

18./ 19. November: Teilnahme zu einer Tagung mit dem Thema „Gegenüberstellung von vorübergehender und endgültiger Trennung der Kinder von den Eltern“ durch die nationale Autorität für Kinderschutzrechte und Adoption in Bukarest

Die neue Praktikantin Liza Buhr beginnt ihre Tätigkeit, zunächst gemeinsam mit Samuel Koelsch, der schon seit Oktober 2015 dort ist. Später werden beide sich getrennt um einzelne Kinder kümmern.

Der Musiklehrer Herr Hent wird ab sofort wieder mit Gitarrenunterricht beginnen. Es haben sich über 10 Kinder dafür gemeldet.

Alle drei Familienhäuser bekommen eine eigene neue Tischtennisplatte.

Am 1./2. April ist ein Treffen der Mitglieder des Dachverbandes zur Unterstützung von Kindern, alten Menschen und Personen in Not – http:www.federatia-sociala-roger.ro in Sibiu geplant. Gleichzeitig soll eine kleine Fachtagung dort stattfinden. Es gibt immer wieder zahlreiche Probleme für Nichtregierungsorganisationen zu bewerkstelligen.

Ab Mitte Juli sind die Freizeiten in Varnita geplant, für die wieder freiwillige Helfer sehr willkommen sind.
Als Bauvorhaben: Das leer stehende Beerhaus soll von Grund auf als Familienhaus neu gestaltet werden und zusätzlich ein kleines Apartment für die zukünftigen Pflegeeltern erhalten.

Aufbau einer Gitarrengruppe in Lipova. Bisher lernen 7 Kinder das Gitarrenspiel.

Ein professioneller Musiklehrer erteilt den Unterricht.

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2014:

Januar:
In der Schreinerei werden Etagenbetten für unsere Kinder hergestellt

21. – 29. April: Österliche Inforeise mit Besuch aller Einrichtungen des Vereins

März: Bau einer kleinen Bühne im Festsaal des Therapiezentrums

08. – 15. Mai: Die Pädagogin Regine Seinwill übt mit einer auserwählten Kindergruppe „Schwarzes Theater“

April 2014: Außenisolierung des Sunnanväderhauses in Covaci

30. Mai. bis 01.Juni: Fachtagung in der evangelischen Akademie Nepperndorf mit dem Thema: „Kindernahe Einrichtungen, Wunschvorstellung und Realität“
Zu dieser Tagung haben sich angemeldet: Die Kinderschutzbehörden von Arad, Timisoara und Sibiu, ferner die Arbeits- und Sozialministerin von Bukarest und Vertreter des Instituts für Öffentlichkeitsarbeit in Arad
Diese Tagung wird von der Stiftung Baden Württemberg gesponsert

Mitte Juni: ist ein Hilfsgütertransport geplant

09. – 10. Juli: Teilnahme am internationalen Donaufest 2014

Juli: In diesem Jahr sollen alle Kinder aus unseren Einrichtungen eine Freizeit besuchen, um dem Pflegepersonal eine kurze Erholung zu ermöglichen.
Dafür sind 3 Orte vorgesehen:
Erste Freizeit Varnita für 2 Familienhäuser in Lipova
2. Freizeit in Varnita für die Kinder aus Covaci und Carani
Für 2 Familienhäuser in Lipova ist das Haus „Tabaluga“ der Peter-Maffay-Stiftung vorgesehen
Für die Kinder in Bacia ist eine Freizeit in Sistarovat geplant, wo eine Baptistengruppe attraktive Freizeiten auf ihrem eigenen Gelände durchführt.

22. Juli. – 02. August: 17 Kinder aus Lipova können 12 Tage in dem Haus „Tabaluga“ (Radeln/Rumänien, Kreis Brasov/Kronstadt) der Peter Maffay-Stiftung verbringen

15. + 16. August: Der bekannte Jazzmusiker, Saxophonist und Komponist Nicolas Simion wird mit einigen Kindern in Lipova Musik machen

05. – 13. September: Eine Schülergruppe des Valentin-Heider-Gymnasiums bauen mit ihrem Deutschlehrer Uwe Seidel und einem Freund in Varnita/Kreis Arad auf unserem Freizeitgelände einen Grillplatz gemeinsam mit einigen Kindern unserer Einrichtungen.

08. Oktober: Hilfsgütertransport mit den Erntedankgaben werden nach Rumänien transportiert.

07. November: Jahreshauptversammlung des deutschen Vereins in Hechingen mit Neuwahlen nach 2 Jahren.

Auch in diesem Jahr werden wieder die traditionellen Weihnachtsbasare in Hechingen und Balingen stattfinden und jedes Kind soll ein kleines persönliches Weihnachtsgeschenk erhalten.


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2013:

Ein weiteres Kinderhaus wird eröffnet


Ursprünglich war das Haus Primavara in Alios/Timis als landwirtschaftliches Gebäude gedacht, wo die rumänische Stiftung "Ajutati Copiii" neben dem Gebäude mit Ställen auch über 8 ha Land verfügt. Leider musste dieser Gedanke nach mehreren Versuchen aufgegeben werden. Der Grund dafür ist: Wir hatten bisher niemanden, der die landwirtschaftlichen Arbeiten ausreichend gut und gewissenhaft durchführte und dirigierte. 2012 wurde durch einen Brand ein Großteil des Hauses zerstört. Dank der Versicherungssumme bauten wir das Gebäude – vor allem das ganze Dach - wieder auf, das nun eine neue Bestimmung bekommt.
In Zusammenarbeit mit der Kinderschutzdirektion in Timisoara/Temeswar soll am 1. August 2013 das Haus neu eröffnet werden: dieses Mal mit maximal vier Kleinkindern ab einem Jahr. Die Pflegeeltern, die ebenfalls aus Alios stammen, werden zurzeit für ihre neue Aufgabe ausgebildet. Noch ist das Haus nicht vollständig eingerichtet. Es fehlen:
Waschmaschine, Boiler, neue WC, Schränke, Kühlschränke, Gefrierschrank, Gasherd und ein Holzofen für die Küche.
Auch über kleine finanzielle Hilfen freut sich der Verein!



Projekt Sommerlager in Varnita

Auch in diesem Jahr geht es wieder hinauf nach Varnita! Dieses verlassene Dorf liegt mitten in einem ausgedehnten Waldgebiet auf Bergeshöhe – etwa 30 km von Lipova entfernt.
Dort gibt es keinen Strom und der Weg bis nach Varnita führt durch den Wald, nur mit Traktor oder Geländewagen befahrbar.
In 3 renovierten Bauernhäusern und weiteren Unterkünften können bis zu 25 Personen untergebracht werden. Die neue Sommerküche – gemacht von Lindauer Schülern – bietet ausreichend Gelegenheit, die vielen hungrigen Mäuler zu stopfen. Gasherde, Gaspfanne und Brotbackofen erleichtern die Arbeit.
Im Juli 2013 finden gleich 2 Freizeiten für die Kinder der 4 Familienhäuser in Lipova statt, wo zurzeit 52 Kinder/Jugendliche zwischen 2 und 22 Jahren leben. Es werden jeweils 2 Häuser geschlossen und alle Kinder dieser beiden Einrichtungen in Varnita 2 Abenteuerwochen erleben.
Alle werden mit anpacken müssen, damit das Zusammenleben in der Abgeschiedenheit gelingt.
Neben täglicher Essenszubereitung, Küchen- und Ordnungsdienste muss Wasser von der Quelle herangetragen und die Wassertonnen gefüllt werden. Alle 2 Tage werden Lebensmittel zum Steinbruch gebracht, von wo aus sie zu Fuß hinaufgetragen werden müssen.
Wichtig wird auch in diesem Jahr wieder der Hinweis auf Tischmanieren sein mit Gebet am Anfang und am Ende. Es wird Wert auf die täglich variierende Tischdekoration in den Pavillons gelegt.
Täglich muss auch das Lagerfeuer für den Abend vorbereitet werden. Holz ist ja genügend im Wald vorhanden.
Für die Älteren ist Arbeit gegen Bezahlung vorgesehen: eine neue Hütte bauen, Wege richten, Holz streichen, Zäune reparieren usw.
Als Freizeitangebote sind vorgesehen: Wandern, Gelände- Geschicklichkeitsspiele, Singen, Malen, Basteln, Schnitzen, Weben, Collagen, Theaterspiel, Fußball, Geschichten erzählen, Vorlesen usw.
Die 4 Helfer – Erzieher der Familienhäuser, Edith Kirchmann und freiwillige Mitarbeiter - sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Auch die älteren Jugendlichen bekommen Verantwortung übertragen.
Das Zusammensein in Varnita bietet einmalige Möglichkeiten, sich aus anderer Sichtweise kennen zu lernen. Leben ohne Strom und ohne den täglichen Komfort fordert heraus, bietet aber auch die Chance, sich näher zu kommen, sich neu zu erfahren.
Einige Aspekte bleiben unvergesslich: der wunderbare Sternenhimmel über uns, der intensiv erlebte Sonnenauf- und Untergang, das Wunder des Wassers, besonders an heißen Tagen (bis 40 Grad manchmal), die Stille rundherum, die Urwälder der Umgebung, die unbekannte Tierwelt!
Für unsere Kinder, die eher selten die Gelegenheit haben, sich in freier Natur auszutoben, ist Varnita ein besonderes Geschenk! Und alle, die schon mal oben waren, freuen sich darauf, wieder dort sein zu dürfen!

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2009:

Abenteuerfreizeit vom 1. bis 14. Juli 2009

In diesem Jahr organisierte und leitete die 1. Vorsitzende – Frau Edith Kirchmann – die Abenteuerfreizeit vom 1. bis 14. Juli mit allen Kindern zwischen 7 und 14 Jahren aus Lipova und den Kindern des Evershauses II /Bacia in dem verlassenen Dorf Varnita im Kreis Arad. 4 Angestellte aus den Kinderhäusern sorgten für das Zubereiten der Mahlzeiten.
Gheorghita (28), der 1992 zu den ersten Bewohnern des Kilzerhauses/Lipova gehörte, half bei der Betreuung der Kinderschar und zusätzlich kam Herr Reiner Hoefig - mit seinem Papagei - aus Bautzen, um mit uns die Abenteuerfreizeit zu gestalten.  Der Ort, kaum auf der Landkarte zu finden, liegt mitten in einem riesigen Waldgebiet auf einer Berghöhe. Von den ehemals 33 Häusern sind heute noch 2 ständig bewohnt. Varnita hat den Stromanschluss verschlafen. Nur bei trockenem Wetter kann das Dorf mit einem Geländewagen erreicht werden. In dieser verlassenen Gegend besitzt die rumänische Stiftung 6 ha Land und 3 frisch renovierte Häuser. Die Kinder konnten in dieser Einsamkeit in die urwüchsige Natur eintauchen, vergaßen Fernsehen und Schulstress und vielleicht auch andere Sorgen. Große Wanderungen standen auf dem täglichen Programm, wo sie alles hautnah entdecken konnten: die vielfältige Pflanzenwelt, die bisher unbekannte Tierwelt, vor allem Kaulquappen und Frösche, Schlangen, Igel, Rehe, Hasen, Vögel und Fledermäuse und Früchte in der Wildnis, die dort im Sommer zur Verfügung stehen. Wasser als lebenserhaltendes Element musste täglich aus dem nahen Brunnen geschöpft werden. Eine Quelle wurde wieder gereinigt. Stille war beim Essen und in der brütenden Mittagshitze als Erholung für die Seele angesagt; abends ging es dagegen sehr munter am Lagerfeuer zu, das von einigen auserwählten Jungen täglich errichtet wurde. Aufgabenverteilung und Tagesplanung fanden in der frühen Morgenstunde nach der Meditation mit Gebet statt. Malen, Basteln, Spielen und Musizieren, Theater spielen, Tanzen, Fußball und Sportvorführungen bereicherten das tägliche Programm. Aber auch Benehmen am Tisch wurde vermittelt: das Essen mit Tischdecke, täglich frischem Blumenstrauß, Messer und Gabel, eigenständiges Schmieren der Brote und Einfüllen der Teller, Kauen mit geschlossenem Mund, Schweigen beim Essen, gemeinsames Beginnen und Beenden. Nachts wölbte sich ein berauschend klarer Sternenhimmel über die einsame Region, der von allen ehrfurchtsvoll bewundert wurde. Gespräche über Gott, seine Schöpfung und wir als seine Geschöpfe fanden in diesen Stunden eine grandiose Abrundung.
In den zwei Wochen fernab von der Zivilisation blieb die Gruppe von Unfällen verschont, eigentlich ein Wunder bei so vielen Beteiligten.
Und in dieser reichen Zeit konnte man sich intensiv begegnen. Freundschaften wurden geschlossen und wahre Talente entdeckt: Einige Kinder erlernten in wenigen Tagen das Flötespiel. Sie zeigten ihre Begabungen in Pantomime, beim Malen, Tanz und als großartige Sportler.
Frau E. Kirchmann war erschüttert über so viele unerkannte Talente, die nicht gefördert werden. Schon früher gab es Kinder, die besonderes Mal- oder Tanztalent zeigten. Ein junger Mann, der viele Jahre in einem Familienhaus lebte,  trat im vergangenen Jahr als Tänzer sogar im Fernsehen bei einem Wettbewerb auf. Kinder ohne familiären Hintergrund haben wenig Chance, gefördert zu werden. Könnte man nicht eine Sommerschule für  talentierte Kinder einrichten und Kurse, wo Begabungen entdeckt werden können wie jetzt in Varnita? Besondere Fähigkeiten helfen, Traumata zu verarbeiten und bieten die Möglichkeit, im späteren Leben einen sicheren Platz in der Gesellschaft zu finden. Sozialwaisen brauchen dringend diese Förderung. Für das kommende Jahr wird für diese Idee ein gangbarer Weg gefunden.

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Ferienprogramme für unsere Kinder / Jugendliche und auch für Interessierte allgemein

In Rumänien dauern die Schulferien vom 15. Juni bis 15. September. Bis zur Wende kümmerte sich der Staat um Ferienprogramme, sowohl für Heimkinder wie auch für Schüler und Studenten. Jetzt werden die 3 Ferienmonate bei einigen älteren Jugendlichen genutzt, um sich etwas Geld zu verdienen. Ansonsten ist die Zeit mit Langeweile ausgefüllt.

In den vergangenen Jahren lud die Kinderhilfe Rumänien Jugendgruppen aus Deutschland nach Rumänien ein. Neben Erfahrungsaustausch stand auch Arbeit auf dem Programm. 2005 wurde ein Spielplatz für das Therapiezentrum gebaut, 2006 ein Holzhaus für das Freizeitgelände in Bacia / Hunedoara, 2007 entstand auch in Varnita / Arad ein Freizeitgelände und ein Ferienhaus. Weitere sollen folgen.

Für die kommenden Jahre sollen in Lipova, Bacia und Varnita Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisiert werden, geleitet von freiwilligen Helfern aus Deutschland, aber auch aus Rumänien. Themen: Sprachen, Tanzen, Malen, Ikonenmalerei, Holzarbeiten, Musizieren.

Wir suchen Menschen, die Interesse an Mitarbeit haben Zeit und Ideen mitbringen.

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Projekt Fahrrad

Alle unsere Kinder / Jugendlichen wünschen sich ein eigenes Fahrrad und nur die wenigsten haben einen Drahtesel! Wir haben aber in unserer Fahrradwerkstatt eine Menge Material, die man zu einem richtigenFahrrad zusammensetzen könnte.
Wer hätte Lust, in den Sommerferien 2010/11 eine Woche lang zu schrauben und zu helfen, dass möglichst viele verkehrssichere Fahrräder für unsere Kinder entstehen?

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Projekt Varnita

Ferien in der Einsamkeit
Orte wie Varnita / Kreis Arad sind heute auch in Rumänien eine Seltenheit, da lediglich  Waldwege dorthin führen und der Stromanschluss unterblieb. Von den ehemals 33 Häusern mit mindestens 140 Einwohnern sind in dem Ort nur zwei Familien übrig geblieben, die von der Schaf- und Schweinezucht leben. Auf einer Bergkuppe gelegen und umgeben von weitläufigen Wäldern weist er ein besonders gesundes Klima auf. Wer Ruhe sucht ohne Lärmbelästigung, Auto, Telefon, Fernsehen oder Nachterhellung kommt hier voll auf seine Kosten. In drei schmucken traditionellen Holzhäusern bietet der Verein ansprechende Unterkünfte an. Jedes Haus verfügt über eine voll ausgestattete Küche mit Holz- oder Gasherd und zwei Wohn- bzw. Schlafzimmern mit mindestens 5 Betten. Die weite Sicht auf eine Gebirgskette und das großzügige Gelände mit zwei Brunnen und etlichen Obstbäumen prägen das Ambiente. Das zuverlässig warme Sommerklima in Rumänien erlaubt es dem Besucher, bis in die Nacht draußen unter klarem Sternenhimmel zu verbringen. Lebensmittel werden auf Wunsch regelmäßig hinaufbefördert. Mehrere Quellen sorgen für sauberes Trinkwasser.
Die drei Häuser werden einzeln oder geschlossen in den Sommermonaten zum Mieten angeboten. Ein Wohnwagen kann zusätzlich benutzt werden. Das Areal ist geeignet für Gruppen bis zu 25 Personen, wobei auch Zelte zur Verfügung gestellt werden können.
Die Häuser werden ab sofort wochenweise oder für Wochenenden zur Verfügung gestellt. Kosten: pro Haus: 50,-- € pro Nacht. Für Gruppen ab 12 Personen reduziert sich der Preis.
Auskünfte erteilt:
Edith Kirchmann, 1. Vorsitzende der Kinderhilfe Rumänien, Tel. 07471 62 14 94, Fax: 07471 62 14 99
oder E-Mail: info@kinderhilfe-rumaenien.org

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Projekt Schreinerei

Die Räumlichkeiten unserer derzeitigen Schreinerei sind zu begrenzt, um darin wirklich arbeiten zu können. Wir haben eine eigene Halle, die aber als Schreinerei eingerichtet werden müsste. Die Umgestaltung kostet viel Geld, das wir nicht haben. Wer kann uns helfen?

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Projekt Rikscha

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Projekt Erweiterung des Peter-Schnell-Hauses

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Projekt: Wohnraum für junge Erwachsene in Lipova

In einem separaten Gebäude auf dem Gelände des Therapiezentrums in Lipova sollen Unterkünfte für junge Erwachsene geschaffen werden, die noch in der Ausbildung sind oder  bereits arbeiten, aber noch eine begrenzte Zeit Hilfe zur Selbstständigkeit benötigen. Das Haus ist im Rohbau und eignet sich für maximal 8 Personen. Dort könnten auch Ehemalige übernachten, wenn sie nach Lipova kommen. Allein in diesem Jahr werden 3 junge Menschen Abitur machen. Ihr Verbleib nach der Prüfung ist bislang ungewiss. Wenn sie weiter studieren, können sie theoretisch in ihrem Familienhaus bleiben, was aber manchmal zu belastenden Situationen kommt, da sie nicht mehr an die festen Regeln  gebunden sein wollen. Der Weg in die Selbständigkeit, Umgang mit Geld, Entscheidungen treffen, Einkaufen, das alles wird in den Familienhäusern im Kreis Arad zu wenig bearbeitet, da die Kinderhäuser stark von der Kinderschutzbehörde bevormundet werden. Auch das Personal in diesen Häusern wird zentral versorgt. Die Lebensmittel werden geliefert. Es gibt leider keine Möglichkeit, selber einzukaufen. In den Kreisen Timis und Hunedoara funktionieren die Familienhäuser selbständig. Das Personal kann nach freier Wahl einkaufen.
Dieses Projekt kann nur realisiert werden, wenn genügend Sponsoren gefunden werden.