KINDERHILFE RUMÄNIEN e.V.
Fundatia Ajutati Copiii

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  Entwicklung der Kinderhilfe Rumänien e.v.

Projekte 2015

  • Februar:
    Seit längerem ist das alte Dach des Kilzerhauses / Lipova an mehreren Stellen undicht. Die alten Ziegel brachen und zerbröckelten. Jetzt wurde dieses Dach total saniert und gleichzeitig isoliert. Die Evers-Stiftung hat die Kosten in Höhe von 13.000 € für diese wichtige Sanierung übernommen. Der Verein dankt der Stiftung, die immer wieder äußerst großzügig Projekte sponserte, von ganzem Herzen.

  • Mitte Februar – Mitte Mai:
    M. Saile aus Süddeutschland verbringt einige Monate ihres Passahjahrs in einem Familienhaus in Lipova, wo zwölf Kinder zwischen vier und 19 Jahren leben.
    Ihr Eindruck: Sie hat sich nicht vorstellen können, wie schwierig der Umgang mit diesen Kindern ist, die fast immer durch frühere belastende Erfahrungen gezeichnet sind.
    Für das Haus war sie ein großer Gewinn, hat sie sich doch täglich etwas Interessantes als Nachmittagsbeschäftigung einfallen lassen.

  • Februar:
    Das Valentin-Heider-Gymnasium aus Lindau am Bodensee schenkt der Kinderhilfe Rumänien 15 gute Rechner mit Zubehör. Damit soll ein Computerraum in Lipova eingerichtet werden. Es wird vor Ort nach einer Lehrkraft gesucht, die den interessierten Kindern/Jugendlichen den Umgang mit Computern beibringt.

  • 6. April:
    Die erste Vorsitzende Edith Kirchmann fährt den frisch erworbenen Opelbus Vivaro nach Rumänien.
    Kurz vor Ostern konnte der Verein Kinderhilfe Rumänien e.V. Dank der zahlreichen Spenden einen fast neuwertigen Bus für die rumänische Stiftung „Fundatia Ajutati Copiii“ erwerben.
    Dieses Fahrzeug ersetzt den in die Jahre gekommenen vorherigen Bus und gewährleistet sichere Fahrten mit den über 40 Kindern in den vier Kinderhäusern in Lipova/Kreis Arad. Die anderen sechs Familienhäuser in den Kreisen Timis und Hunedoara haben weniger Kinder und darum kann man sich dort mit Privatfahrzeugen behelfen. Außerdem leben in diesen Einrichtungen Pflegeeltern ständig mit ihren Schützlingen unter einem Dach, während in Lipova auf Druck der Kinderschutzbehörde der Schichtwechsel zum Nachteil der Betroffenen eingeführt wurde.
    Weiterführende Schulen sind in Lipova zu finden, aber viele Kinder besuchen Sonderschulen, die wiederum nur in Arad oder Ineu sind. Auch dafür sind immer wieder größere Fahrzeuge erforderlich.
    Die Kinder in den Familienhäusern brauchen häufig ein Transportmittel zum Arzt und in ernsteren Fällen zum nächsten Krankenhaus, 35 km entfernt. Auch für kulturelle Veranstaltungen und größere Einkäufe muss man nach Arad fahren.
    Die Vorsitzenden des Vereins erachten es als wichtig, dass die ohnehin schon benachteiligten institutionalisierten Kinder in ihren Einrichtungen vielseitig gefördert werden, damit sie nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Auch für Freizeitangebote benötigt man den Neunsitzer, wie für Fahrten ins Freibad oder für Aufenthalte in den Bergen.

    neuer bus 2015
    Freude über den sicheren und modernen Kleinbus! -
    E. Kirchmann mit Kindern der rumänischen Einrichtungen vor dem neuen Fahrzeug
  • 27. April – 2. Mai:
    Eine Delegation der Kinderschutzbehörde und der Aurel-Vlaicu-Universität aus Arad besucht die Duale Fachhochschule in Stuttgart und besichtigt in dieser Woche zehn soziale Einrichtungen.
    Tief beeindruckt kehrt die elfköpfige Gruppe heim und wünscht sich, vieles von dem, was sie nun gesehen und erlebt hat, in ihrem Bereich umsetzen zu können.
    Dieses Projekt wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung finanziert.


    Vorgeschichte des Kooperationsbesuchs:
    Zwischen der Fakultät Sozialwesen der DHBW-Stuttgart und dem Verein Kinderhilfe Rumänien e.V. besteht seit 2009 ein fachlicher Austausch. Die Entwicklung der Angebote zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie deren konzeptionelle Ausrichtung wurden in gemeinsamen Fachveranstaltungen dargelegt und diskutiert. Dabei spielte insbesondere der fachliche Anspruch der Dezentralisierung und der Gemeindeintegration von Kinderheimen eine Rolle. Auch in Deutschland hatte eine entsprechende Entwicklung erst im Verlauf der 70er Jahre stattgefunden. Inzwischen liegen daher umfangreiche Erfahrungen in Bezug auf die Chancen und Probleme vor, die sich aus einer grundlegenden Umstrukturierung der Institutionen ergeben, in denen elternlose und von Gefährdung bedrohte Kinder in Gemeinschaften leben und eine gesunde Entwicklung durchlaufen können.
    Im Mai 2011 besuchte der Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Moch mit einer Gruppe Studierender die Region und besuchte Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe in öffentlicher und privater Trägerschaft. Darüber hinaus fanden Gespräche in der Kinderschutzdirektion Arad sowie mit dem Dekan der Fakultät „Wissenschaften der Erziehung, der Psychologie und der Sozialen Arbeit“ an der Universität Arad statt.
    Es wurde vereinbart, die Zusammenarbeit der Beteiligten aufrechtzuerhalten und zu verstärken. Nun soll nach einigen zwischenzeitlichen Bemühungen ein konkreter Ansatz mit dem Ziel gemacht werden, fachliche Konzepte aus unserer Region vorzustellen sowie einen Austausch über mögliche Qualifizierungsprogramme für Jugendhilfe-Fachkräfte aus Rumänien zu beginnen.

    Ziele des Kooperationsbesuchs:
    Der einwöchige Besuch von Fachkräften der Jugend- und Sozialhilfe in Stuttgart verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele:
    Erstens soll Gelegenheit geboten werden, dass die rumänischen Besucher Modelle, Konzepte und Einrichtungen der Erziehungshilfe unmittelbar kennenlernen können. Dies erfolgt zum einen durch Besuche in Einrichtungen und Behörden der beteiligten deutschen Institutionen, flankiert von Fachvorträgen zu den jeweiligen Leistungsmerkmalen der Institution. Zum anderen werden institutionsübergreifende Referate gehalten zu den Strukturmaximen, aber auch zu den Umsetzungsschwierigkeiten eines lebensweltorientierten Konzepts in den Erziehungshilfen.
    Zweitens sollen Ideen konkretisiert und Möglichkeiten ausgelotet werden, wie ein fachlicher Austausch insbesondere in Bezug auf die Aus- und Weiterbildung von rumänischen Fachkräften erfolgen kann. Durch den integrierten Theorie-Praxis-Ansatz an der Dualen Hochschule ergeben sich – ggf. auch durch das zur Zeit neu entstehenden Weiterbildungsprogramm an der DHBW – gute Ansätze in diese Richtung, die auch von den Praxisinstitutionen der Region unterstützt werden können.

  • 10. Mai:
    Die 10. Allgäu-Orient-Rallye startet. Neben abenteuerlichem Fahrspaß steht vor allem auch der soziale Charakter im Vordergrund.
    Zwei Teams werden ihre Fahrzeuge mit Hilfsgütern für die rumänischen Einrichtungen der Kinderhilfe beladen und dort auch, auf ihrem Weg zum Zielort Jordanien, Rast einlegen.


  • 21. – 23. Mai:
    Ein bewundernswertes Projekt
    Eine junge, internationale zehnköpfige Gruppe der Speditionsfirma Fiege aus Greven in NRW besucht die Familienhäuser in Lipova, um den Abschluss ihres Projekts – die Umgestaltung zweier Höfe im Regenbogenhaus und Beer-Haus – gemeinsam mit den Kindern der Einrichtungen zu feiern.
    Seit Monaten sammelte die Gruppe Geld für dieses Projekt und so ist inzwischen die stolze Summe von fast 10.000 € zusammengekommen.
    In Lipova wird derzeit an einem Pavillon für den Hof gebaut.
    Der andere Hof wird gepflastert, damit die Bewohner des Hauses in Zukunft bei Regen trockenen Fußes ins Haus kommen.
    Eine Schaukel, ein großer Sandkasten, ein Gartengrill und Tischtennisplatten sind ebenfalls geplant und – wenn noch Geld vorhanden ist – der Kauf von stabilen Fahrzeugen.


  • 26. – 28. Juni:
    Tagung in Sibiu/Hermannstadt mit dem Thema „Das institutionalisierte Kind, Strategien und Perspektiven“
    ausgerichtet vom Dachverband zur Unterstützung von Kindern, Betagten und Personen in Not (www.federatia-sociala-roger.ro) , Susanne Kastner (1.Vorsitzende), Edith Kirchmann (2. Vorsitzende + 1.Vorsitzende Kinderhilfe Rumänien e.V.), Viorel Enache (Vertreter der Kinderschutzbehörde Arad), Hermann Radler (Vorsitzender FICE Österreich)

    Themen:
    • Heimerziehung in Rumänien und Vergleich zu Deutschland
    • Hospitalismus und seine Auswirkung auf die kindliche Entwicklung
    • Beispiele gelungener und missglückter Heimaufenthalte
    • Geboren für ein Leben in öffentlicher Verwaltung, Schicksale und Karrieren von Heimkindern, Probleme institutionellen Aufwachsens
    • Rolle der NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) in der rumänischen Heimerziehung im Vergleich zu Deutschland
    • Heimerziehung im Westen und Osten
    • Frage nach pädagogischen Konzepten
    • Reformvorschläge für Fremdplatzierung
    • Möglichkeiten der Prävention in Rumänien
    • Notwendige Reformschritte in der Heimerziehung und was kann umgesetzt werden?
    • Was kann die Regierung zur Verbesserung der Heimsituation beitragen?
    • Perspektiven für eine reformierte Heimerziehung

    Einladungen erfolgen an vier Kinderschutzbehörden und die Leitung der nationalen Kinderschutzbehörde in Bukarest und an NGOs, die im Bereich Kindereinrichtungen arbeiten.

    Weitere Informationen:
    Edith Kirchmann
    info@kinderhilfe-rumaenien.org


  • 3. – 16. August:
    Abenteuerfreizeit in Varnita mit 20 Kindern der Einrichtungen in Lipova
    Gleichzeitig wird Sozialpädagoge H. Höfermayer mit den älteren Kindern ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm gestalten.


  • 20. August – 4. September:
    Eine 15-köpfige Studentengruppe wird mit etwa 20 Kindern der Familienhäuser in Lipova ein Ferienprogramm mit Theater, Spiel, Musik und Sport durchführen.

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Projekte 2014

  • Dezember:
    Schlitten sammeln für die Familienhäuser. Auf eine Anzeige hin erhielten wir 33 Schlitten für die Kinder unserer Familienhäuser, die im vergangenen Winter mehrmals zum Einsatz kamen.

    Dezember:
  • Wie in den vergangenen Jahren wurde auch dieses Mal für jedes Kind neben den Geschenken der Paten ein individuelles Päckchen zusammengestellt. Neben nützlichen Sachen wie Schampon, Duschgel, Zahnbürsten, Handtücher etc. verpackte man altersgerecht Spiele, Bastelmaterial, Malsacken, Schminkutensilien und Schmuck für die Damen, Mützen, Schals und Handschuhe, Füller, Taschenlampen usw. In einem Haus erhielten die Älteren einen Laptop, der seitdem ständig in Gebrauch ist (leider überwiegend für Spiele)

  • 2014 wurde lediglich ein Transport nach Rumänien durchgeführt (siehe auch die entsprechenden Bilder) Da diese Transporte nicht mehr von der Baden-Württemberg Stiftung gesponsert werden, müssen wir stark reduzieren. Hinzu kommt, dass unsere Familienhäuser ausreichend gut möbliert sind und kein akuter Bedarf mehr besteht. Mit diesem Transport kamen auch die Erntedankgaben nach Rumänien. (siehe Bilder) Die haltbaren Lebensmittel von 7 Kirchengemeinden aus Starzach und dem Hechinger Raum sind uns eine große Hilfe speziell für das Seniorenhaus. Dort wurden denn auch fast alle Lebensmittel gelagert (Bild)

  • Dezember:
    Eine besondere Spende erhielten wir von einer Einzelperson. Während 2013 für alle Kinder der Familienhäuser im Kreis Arad 45 Paar Pantoffel gekauft werden konnten, erhielten dieses Jahr die Kinder Schlafanzüge, die ebenfalls immer wieder fehlen.

  • Neuwahl am 20. November 2014:
    1. Vorsitzende: Edith Kirchmann
    2. Vorsitzende: Hildegard Weber
    Schriftführerin: Karin Sachansky
    Buchführer: Irene Geiselmann
    Beirat:
    Evi Bühl
    Monika Schmidt,
    Stefan Emrich
    Klaus Göhner
    Hajo Höfermayer
    Dr. med. Norbert Kirchmann


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Investitionen 2013

  • Fertigstellung des Hauses in Alios/Timis – siehe Projekte 2013 –
  • Das Therapiezentrum erhielt ein völlig neues Dach
  • Für die Kinder wurde ein gebrauchter Bus angeschafft
  • Das Robert-Blum-Haus/Lipova erhielt eine Isolierung an der Außenfassade, gesponsert von Frau Elke Büttner. Auch drinnen wurde im Parterre gründlich renoviert.
  • Das Haus Hohenzollern erhielt einen neuen Zugang von der Strasse her und ein Bad wurde saniert.
  • In Covaci bekam das Wohnzimmer einen neuen großen Kachelofen.
  • Für mehrere Familienhäuser wurden 20 neue Etagenbetten in Rumänien hergestellt.
  • Das Seniorenhaus – Haus Sofia – musste teilweise neu bedacht werden.

Projekte 2013

  • Osterreise mit Paten und Interessierten vom 03. bis 10. April. Besuch der meisten Familienhäuser, Werkstätten und einiger Sehenswürdigkeiten
  • Frau Regine Seinwill aus Hamburg brachte den Kindern im Kilzerhaus eine Woche lang „schwarzes Theater“ bei. Die Kinder waren begeistert.
  • Kinder und Jugendliche des Therapeutischen Heims Sankt Joseph im SKF Würzburg erliefen bei einem Spendenlauf den stolzen Betrag von 4000,-- €, der unseren Kindern in Rumänien zugute kommen wird.
  • 2 Abenteuerfreizeiten vom 01. bis 13. Juli und vom 15. bis 28. Juli in Varnita/Arad auf unserem Freizeitgelände. Insgesamt nahmen daran 38 Kinder aus unseren Einrichtungen in Lipova  teil. Erzieher der dortigen Familienhäuser engagierten sich hervorragend für ein gutes Gelingen dieses Angebotes in freier, wilder Natur. Herr Hajo Höfermayer beschäftigte sich zur gleichen Zeit mit den Kindern, die in Lipova verblieben. Er bot Schwimmkurse an, erarbeitete ein Theaterstück mit Kasperlefiguren und reparierte mit einigen Jugendlichen den Spielplatz im Therapiezentrum.
  • Zum 01. Oktober wird das Haus in Alios/Timis als 10. Familienhaus eröffnet. Die neuen Pflegeeltern wurden von der Kinderschutzbehörde in Timisoara für ihren neuen Beruf ausgebildet. Das Haus ist sowohl von innen wie auch von außen vollständig gerichtet worden. Auch ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb ist geplant. Drei Geschwister – drei, fünf und sieben Jahre alt – warten auf ihren Umzug dorthin. Weitere drei Kinder werden später folgen.
  • Die Erntedankgaben von 7 katholischen und evangelischen Kirchen werden am 09. Oktober nach Rumänien transportiert werden. Sie sind vorwiegend für das Seniorenhaus vorgesehen, da wir für diese Einrichtung keine staatliche Unterstützung für laufende Kosten und Gehälter erhalten.
  • Ab Oktober wird Imke Böse einige Monate als Praktikantin im Kilzerhaus / Lipova tätig sein und sich vorwiegend um schwierige Kinder kümmern.
  • Auch in diesem Jahr wollen wir für „unsere“ Kinder in Rumänien persönliche Weihnachtsgeschenke machen. Wir sind dankbar für möglichst neue pädagogisch wertvolle Spielsachen wie Baukästen und natürlich auch Geldspenden. Der Transport dieser Gaben erfolgt in der ersten Dezemberwoche.
  • Auch die Pflegeeltern, Erzieher und Angestellten unserer Einrichtungen brauchen Anerkennung in Form eines liebevollen Geschenks.
  • Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 25. November im katholischen Gemeindehaus am Marktplatz in Hechingen statt. Beginn 19 Uhr. Auch Interessenten sind herzlich eingeladen.
  • Wir werden an den Weihnachtsbasaren am 24. November in der Villa Eugenia/Hechingen und am 30. November bis 01. Dezember in Balingen und Hechingen teilnehmen. Unsere Angebote: verschiedene Brotaufstriche, Honig, Teemischungen, Pflaumenschnaps mit und ohne Propolis in dekorativen Flaschen, Handarbeiten, Korbware, Keramik, alte Weinkaraffen, reine Bienenwachskerzen. Unsere Artikel stammen überwiegend aus Rumänien. In Hechingen bieten wir zusätzlich unsere Spezialität Langosch mit Knoblauchsoße, Schafskäse oder süß an.


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Vorhaben 2012

  • In Rumänien wird für die Stiftungsleitung ein Manager gesucht. Die Ausschreibung soll Anfang März erfolgen. Eine Stellenbeschreibung liegt vor.
  • Im Regenbogenhaus/Lipova oder Therapiezentrum wäre Platz für ein kleines Fitnesszentrum für unsere Jugendlichen. Für die Realisierung braucht es junge Menschen in Lipova, die die Verantwortung  dafür übernehmen. Die Gerätschaften sind vorhanden. Für die älteren Kinder gibt es wenig sinnvolle Freizeitangebote.
  • In fast allen Familienhäusern fehlt es inzwischen an Computern. Es wird nach brauchbaren PC gesucht.
  • Vom 22. bis 29. April wird wieder eine Inforeise nach Rumänien angeboten. Auf dem Programm steht der Besuch der Einrichtungen, aber auch einiger interessanter Kulturdenkmäler.
  • In der 2. Hälfte von Juli ist die 4. Abenteuerfreizeit vorgesehen. Helfer sind erwünscht.
  • In der 1. Augustwoche findet das besondere Urlaubsangebot für Erwachsene mit dem Thema: „Wege der Stille“ statt.
  • Anfang September möchten die Schüler des Valentin-Heider-Gymnasiums mit ihrem Lehrer wieder ein Projekt in Varnita realisieren.

Investitionen 2012:
Wieder sind einige größere Investitionen dringend erforderlich:

  • Das Dach des Therapiezentrums/Lipova muss so schnell wie möglich erneuert werden. Kostenpunkt: 11.000,-- €
  • Das Dach von Haus Sofia/Lipova – der Altbau – braucht ebenfalls neue Dachziegel. Kostenvoranschlag: 3.000,-- €
  • Das Gebäude, wo die Werkstätten untergebracht sind, verliert durch fehlende Isolierung zuviel Wärme. Die Isolierung kostet voraussichtlich 7.000,-- €
  • Die Wände eines Schuppens im Therapiezentrum müssen repariert werden. Voraussichtliche Kosten: 800,-- €
  • In Bacia – Peter-Schnell-Haus - möchte man einen Holzofen installieren. Kosten 500,-- €
  • Es wurde die Anfertigung von 12 Etagenbetten in einer rumänischen Schreinerei beauftragt. Kosten: 1.800,-- €. Diese Investition ist notwendig, um Platz in den Kinderzimmern zu schaffen.
  • Das  Evershaus I/Bacia braucht eine Dachisolierung, um Heizkosten zu sparen.
  • Alle 3 Häuser in Bacia werden mit Gas geheizt. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf satte 1000,-- € pro Monat. Es wird überlegt, auf Holz umzusteigen. Dafür wäre ein separater Heizraum erforderlich. Wir müssen abwägen, ob sich diese Investition rentiert.
  • Alle 3 Häuser sind schwach isoliert. Die Isolation eines Hauses wird rund 8000,-- € kosten, zusammen also 24.000,-- €.
  • Alle Häuser sind inzwischen versichert: Der jährliche Aufwand beläuft sich auf 1.000,-- € für alle Gebäude.


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Jahresübersicht 2011

  • Anerkennung des Spendensiegels durch des Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin
  • Die traditionelle Osterfahrt fand vom 26. 04. bis 06.05. 2011 statt.
  • Eine zwanzigköpfige Studentengruppe der Dualen Fachhochschule Stuttgart – Fachbereich Sozialpädagogik – besuchte mit Ihrem leitenden Professor Dr. Mauch soziale Einrichtungen im Kreis Arad, u.a. auch unsere Einrichtungen.
  • Im Frühjahr wurde das Haus Sofia in Lipova nach gründlicher Renovierung wieder wie am Anfang als Seniorenhaus neu eröffnet. Für die Versorgung der Senioren wurden 3 Personen von der Stiftung angestellt.
  • Zum 3. Mal wurde im Juli die Abenteuerfreizeit in Varnita unter Leitung von Edith Kirchmann mit großem Erfolg durchgeführt. Die Sozialpädagogin Lisa Messing aus Düsseldorf absolvierte in dieser Zeit ein dreiwöchiges Praktikum mit den Kindern.
  • In der 1. Augustwoche kam eine Schülergruppe aus Lindau mit ihrem Lehrer Uwe Seidel nach Varnita und baute einen stattlichen Brotbackofen im Freien. Gleichzeitig waren die Kinder des Evershauses II dort zu Gast, um die sich die Schüler aus Lindau sehr engagiert kümmerten. Der Abschied war entsprechend tränenreich.
  • Im Anschluss daran fand die Woche in der Stille für Erwachsene in dem verlassenen Dorf Varnita statt.
  • Teilnahme am Wettbewerb „Engel gesucht“ von Startsocial. Ergebnisse werden im Frühjahr 2012 bekannt gegeben.
  • Die 1. Vorsitzende  des deutschen Vereins und der rum. Stiftung war wieder über 3 Monate in Rumänien.
  • Auch in Rumänien gab es einen Wechsel im Führungsgremium. Der Stellvertreter in der Stiftung ist nun der Familienvater von Evershaus II, Herr Dumitru Mihai, der sich bereits in den vergangenen Jahren für die Belange der Stiftung engagierte.
  • Es wurden 2 Hilfsgütertransporte durchgeführt.
  • Selbstverständlich beteiligte sich der Verein an verschiedenen Weihnachtsmärkten.
  • Der Dachverband traf sich zweimal in Sibiu/Hermannstadt.
  • In Lipova verfassten die dort ansässigen 4 von Deutschland finanzierten NGOs  ein Beschwerdeschreiben, adressiert an die Kinderschutzbehörde in Arad. Alle Familienhäuser leiden unter den gewaltigen Sparmaßnahmen des Staates, die die Versorgung der Kinder gefährden.

Besondere Investitionen im Jahr 2011:

  • Das Kilzerhaus/Lipova (Familienhaus I) bekam an der Straßenfront neue Thermopanfenster. Die gesamte Außenfassade wurde renoviert.
  • Das Gebäude in der Str. Sever Bocu brauchte ebenfalls dringend eine gründliche Renovierung außen und innen. Auch an dieser Stelle kaufte man Thermopanfenster. Noch steht nicht fest, was mit diesem Gebäude geschehen soll. Es wird darüber nachgedacht, es zu vermieten.
  • Da es im Therapiezentrum immer wieder zu Einbrüchen kam, hat man nun eine aufwendige Videoüberwachung und Alarmanlage angebracht.
  • Nachdem das Haus Primavera in Alios / Kreis Timis (ursprünglich als landwirtschaftlicher Betrieb für junge Menschen gedacht) gründlich saniert worden war, in dem vorübergehend eine Ehemalige mit Kleinkind und Mutter wohnten, wurde das Dach durch Brandstiftung völlig vernichtet und das Gebäude ruiniert. Im Herbst entschieden wir, für den Winter das Dach wieder aufzubauen, um die verbliebenen Wände zu schützen. Was mit dem Gebäude weiter geschieht, muss in diesem Jahr geklärt werden. Die Kinderschutzdirektion in Temeswar ist daran interessiert, in diesem Haus ein Projekt für verhaltensauffällige Kinder zu realisieren.
  • Im Therapiezentrum entstand im 1. Stock ein modernes Bad. Noch ist dieser Teil des Gebäudes nur für Gäste genutzt.
  • Im Beerhaus wurde eine neue Zentralheizung (Holz) eingebaut.

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Jahresübersicht 2010


  • Anerkennung des Spendensiegels durch des Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin
  • Die 1. Vorsitzende Edith Kirchmann war 7 Mal in Rumänien uns verbrachte insgesamt mehr als 100 Tage im Land
  • In der Jahreshauptversammlung 2010 wurde ein neuer 2. Vorsitzender ernannt: Herr Uwe Boost, wohnhaft in Haigerloch/Weildorf. Er ist pensionierter Lehrer.
  • Ragni Bätzel absolvierte nach ihrem Abitur von Oktober 2010 bis Juni 2011 ein freiwilliges soziales Jahr in Rumänien. Sie arbeitete schwerpunktmäßig im Familienhaus Kilzer /Lipova.
  • Die  schon traditionelle Osterreise vom 07. bis 15. 04. 2010 führte die Gäste durch alle Einrichtungen des deutschen Vereins bzw. der rumänischen Stiftung und besichtigte einige Sehenswürdigkeiten des Landes
  • Zum 2. Mal fand im Juli die Abenteuerfreizeit für Kinder unserer Einrichtungen in Varnita statt. Die Leitung hatte Edith Kirchmann.
  • Im August folgte dann die Woche der Stille für Erwachsene – ebenfalls in dem verlassenen Dorf Varnita
  • Das Haus Sofia, das seit einigen Jahren der Kinderschutzbehörde Arad zur Verfügung gestellt worden war (Kooperationsvertrag) und zwischen 13 bis 15 Menschen mit Behinderung bestens versorgte, wurde ohne Ankündigung im Juli von dieser Behörde als Sparmassnahme geschlossen. Das war ein gewaltiger Schock!
  • In der Adventszeit beteiligte sich der deutsche Verein an 2 Weihnachtsmärkten.
  • Pavel Petrescu, der bei uns aufwuchs, nahm sein 3-jähriges Studium als Sozialassistent auf, finanziert von der Kinderhilfe Rumänien. Nach Abschluss seines Studiums hofft man, ihn sinnvoll in der rumänischen Stiftung einsetzen zu können.
  • Das Ärzteorchester veranstaltete in Dotternhausen eine Benefizkonzert zugunsten der Kinderhilfe Rumänien.
  • Zahlreiche Gäste besuchten unsere Einrichtungen.

Wichtige Investitionen - 2010:

  • Das vom Einsturz gefährdete Nebengebäude von Evershaus II / Bacia bekam ein neues Dach und die Außenwände wurden stabilisiert. In diesem Haus konnte Dank der finanziellen Unterstützung der Evers-Stiftung ein kleines Apartment für junge Erwachsene mit Wohnraum, Küche und Bad entstehen.
  • In Varnita wurde mit privaten Mitteln ein weiteres Haus erworben: das „Haus Norbert“. Auch dieses Haus erhielt eine gründliche Renovierung und wurde bereits im Sommer genutzt.
  • Am Kilzerhaus/Lipova, Robert-Blum-Haus / Lipova, Therapiezentrum / Lipova, dem Nebengebäude in der Str. Sever Bocu / Lipova, Gästehaus / Lipova,  Sunnanväder-Haus/Covaci, Evershaus I und II/Bacia und Peter-Schnell-Haus mussten größere Reparaturen vorgenommen.


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Jahresübersicht 2009

  • Erweiterung der Rikscha-Werkstatt; Einbau einer Zentralheizung für beide Werkstätten (Fahrräder und Rikscha). In 2009 wurden 9 Rikschas verkauft.
  • Ein weiterer Mann wird für den Bau der Rikschas angestellt.
  • Fertigstellung des Anbaus des Peter-Schnell-Hauses in Bacia
  • Das alte Gebäude des Evershauses II musste neu bedacht und die Außenwände repariert werden.
  • Das Robert-Blum-Haus bekam einen Holzvorbau, um das Dach abzustützen.
  • Reparaturen an mehreren Kinderhäusern
  • Auf der Sanddornplantage in Varnita wurden 1000 neue Pflanzen gesetzt.
  • Kauf eines neuen Fahrzeugs für Rumänien anstelle des alten Fordbusses
  • 20 Kinder/Jugendliche der 4 Familienhäuser in Lipova verbringen 2 Ferienwochen in dem einsamen Dorf Varnita / Kreis Arad als Abenteuerfreizeit
  • Im August: das besondere Urlaubsprogramm im gleichen Dorf mit Erwachsenen: „In die Stille gehen“
  • Ein weiteres Haus wurde in Varnita mit privaten Geldern erworben und wunderschön gerichtet, das Haus „Norbert“
  • Haus „Eva“ konnte – ebenfalls mit privaten Geldern“ von Grund auf neu errichtet werden.
  • Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft  für soziale Assistenz in Rumänien im Oktober in Sibiu/Hermannstadt unter Leitung von Dr. Gebhardt, finanziert von der Robert-Bosch-Stiftung
  • Seit Mitte des Jahres werden nun alle Angestellten in allen Einrichtungen vom rumänischen Staat bezahlt.
  • Der Dachverband wurde endlich gegründet. Sein Name: Federatia pentru sprijinirea copiilor, batranilor si persoanilor aflate in nevoi“ (Dachverband zum Wohl von Kindern, alten Menschen und hilfsbedürftigen Personen). Frau MdB. Susanne Kastner als 1. Vorsitzende, Edith Kirchmann als 2. Vorsitzende
  • In diesem Jahr wurden in den Kinderhäusern fast 80 Kinder betreut.
  • Die Tagesstätte für behinderte Kinder in Lipova ist gut ausgelastet.
  • Das Haus Sofia – ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – ist voll belegt.



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Jahresübersicht 2008

  • Da Gewächshaus, das bisher in Alios stand, wurde nach Bacia gebracht und liebevoll von dem Familienvater des Evershauses I bepflanzt. Es gab im Frühling Tulpen zum Verkauf, Frühlingszwiebel, später Tomaten, Kraut und Paprikas in reichem Maß.
  • Die Näherei wurde vorübergehend aus Kostengründen geschlossen und wartet auf einen Neuanfang
  • Im Februar: Ein 40-Tonner bringt Ware nach Rumänien.
  • In der Woche nach Ostern: traditionelle Informationsreise nach Rumänien und Besuch aller Einrichtungen
  • Anschaffung eines neuen gebrauchten Ford Transit Busses mit 9 Sitzen für den Transport von Personen und Material
  • Die Stadt Hechingen schenkt der Kinderhilfe Rumänien 33 Fahrräder aus ihrem Fundsachenarsenal, die sofort nach Rumänien versandt werden. Insgesamt wurden allein in diesem Jahr an die 250 Fahrräder nach Lipova transportiert.
  • Der rumänische übernimmt nach jahrelangem Ringen das Gehalt eines Angestellten des Sunnanväder-Hauses und die Versorgung eines Kindes. Die Übernahme eines weiteren Gehaltes und der 5 übrigen Kinder des Hauses erfolgt in Kürze. In diesem Kreis Timis ist die rumänische Stiftung die erste private Organisation, deren Angestellte von staatlicher Seite übernommen werden.
  • 1. Juli: Anstellung eines Installateurs und Hausmeisters.
  • Die erste Rikscha ist fertig und gleich folgt der Bau von 2 weiteren Rikschas, die nun auf den Verkauf warten. Siehe auch www.radkutsche.de
  • 18. – 25. Juli: Eine Jugendgruppe aus Kalkwitz und Temeswar verbringt eine Woche auf dem Freizeitgelände in Bacia.
  • Das Kinderhaus Abtsgmünd sammelte Fahrzeuge für die jüngeren Kinder der Einrichtungen: Fahrräder, Roller, Catcars, Dreiräder, Traktoren und Bobycars, die nach Ankunft in Rumänien zur großen Freude der Kleinen verteilt wurden.
  • Das Fundament für die Hauserweiterung des Peter Schnell-Hauses ist errichtet. Nun fehlt nur noch der Rest. Die Evers-Stiftung hat 8000,-- € für den Weiterbau zugesagt.
  • Die Kinderhilfe Rumänien e.V. ist neues Mitglied des Caritas-Verbandes
    Einbau von Thermopan-Fenstern im Hohenzollernhaus / Carani, im Gebäude Str. Sever Bocu.
    Einbau von neuen Dachfenstern im Robert Blum-Haus ( gestiftet von E. Büttner, Berlin)
  • Renovierung der Badezimmer im Kilzerhaus und Robert Blum-Haus
    Renovierung des Hohenzollernhauses / Carani
  • Bau einer Terrasse am Haus Adam / Varnita
  • Eine Studentin beschäftigte sich 3 Wochen in ihren Sommerferien mit den Kindern der Einrichtungen
  • Eine Teilnehmerin der Osterfahrt bringt mit ihrem Mann 34 Fahrräder, die sie im Berliner Raum sammelten, nach Lipova
  • Am 25. Oktober: Fachtagung in Ulm. Interessenten sind erwünscht. Auskunft erteilt: Edith Kirchmann, Tel: 07471 / 62 14 94 oder Fax 07471 / 62 14 99 oder E-Mail-Adresse
  • In Vorbereitung: Einbau einer Heizung in der Fahrrad- und Rikscha-Werkstatt und Bau eines Kamins.


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Jahresübersicht 2007

  • Im Therapiezentrum Lipova wurde eine Abteilung für misshandelte Frauen eingerichtet.
  • Ein Jugendgruppe aus Aldingen sammelte Fahrräder und andere nützliche Dinge für Rumänien und brachte sie persönlich dorthin
  • In den Sommerferien kam eine Jugendgruppe aus Aldingen und Umkreis und verbrachte mit Jugendlichen unserer Häuser 2 Wochen in Rumänien. In der ersten Woche arbeitete man in Varnita auf einem Abenteuercamp ohne Strom und Comfort. In der 2. Woche ging es dann auf die Reise ins Herz Rumäniens.
  • In Varnita wurde das Ferienhaus renoviert und die Sanddornplantage errichtet.
  • Vom 22. – 24 Oktober fanden im Therapiezentrum Lipova eine Fachtagung für Organisationen statt, die in Rumänien soziale Einrichtungen betreuen. Thema: „Kooperation zwischen Staat und privaten Organisationen“. Anmeldungen und Informationen: Edith Kirchmann, E-Mail: info@kinderhilfe-rumaenien.org
  • Das Internat von Kloster Hegne / Allensbach wurde abgerissen. Mitarbeiter der Kinderhilfe Rumänien bekamen gut erhaltene Fenster, Türen, Holz und Möbel
  • 30. September bis 2.November im Rathaus Hechingen: Fotoausstellung mit dem Thema “Rumänien, neues EU-Mitglied statt. Impressionen eines Grenzlandes zwischen Orient und Okzident."
  • Oktober 2007: 2. Auflage des Buches: „Rumänische Passion, persönliche Erfahrungen mit verlassenen Kindern in einem wundervollen Land“, von Edith Kirchmann mit einem Vorwort von Frau Dr. Herta Däubler-Gmelin, erschienen im Verlag Medien und Dialog / Haigerloch, Preis: 19 €, 380 Seiten mit Abbildungen.
  • Einrichtung einer Werkstatt für Fahrradanhänger und Rikschas im hinteren Gebäude des Therapiezentrums.
  • Räumung des Lagers im ehemaligen Strassergebäude, Umzug in die Dürerstraße 8, Balingen in ein Gebäude der Firma Doris Streich.
  • Fusion der beiden Stiftungen im Kreis Arad und Timis. Es gibt nur noch eine Stiftung mit Sitz in Lipova, Str Hasdeu nr. 30
  • Personalwechsel im Kilzerhaus. Der bisherige Bevollmächtigte Herr Duta wurde seines Amtes enthoben
  • Das Büro der Stiftung übersiedelte ins Kilzerhaus.
  • 3 große Hilfsgüter-Transporte wurden durchgeführt

 

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Jahresübersicht 2006

  • Endlich konnte der Ausbau von Evershaus I / Bacia fertig gestellt werden!
  • Das große Werkstattgebäude auf dem Gelände des Therapiezentrums erhielt ein neues Dach
  • Für die Schaf- und Ziegenherde wurde ein neuer Stall errichtet
  • Kauf eines kleinen Hauses mit Garten in Varnita, als Ferienhaus für die Stiftung gedacht.
  • Eine Sanddornplantage wird in Varnita vorbereitet und die Pflanzen dafür in Bacau gekauft.
  • Ostern 2006: Besuch aus Deutschland. Paten und Freunde besuchen die Kinderhäuser und machen eine Reise durch Rumänien.
  • In 2 Familienhäusern musste leider die Pflegeeltern gewechselt werden.
  • 27. bis 29 Oktober: Fachtagung im Therapiezentrum von uns organisiert. Thema: „Von der Nothilfe zur Partnerschaft“ Diese Tagung wurde von der Robert Bosch Stiftung mit finanziert.Das ehemalige Seniorenhaus wurde in ein Haus für Menschen mit Behinderung umgewandelt. Jetzt heißt das Haus „Casa Sophia“. Die laufenden Kosten dieser Einrichtung wurden vom Staat übernommen.
  • Im vergangenen Jahr wurden 14 Kinder zwischen 2 und 17 Jahren in unseren Einrichtungen neu aufgenommen. 9 Kinder verließen uns. Alle Häuser sind damit voll ausgelastet.
  • 3 junge Erwachsene schafften das Abitur und studieren jetzt.
  • Im September erhielten wir Hilfe zur Selbsthilfe durch ein Stipendium von „startsozial“. 2 professionelle Coachs beraten uns bei der Optimierung unserer Organisation.
  • Eine Schülergruppe mit zwei Lehrern des Valentin Heider-Gymnasiums kam zum 2. Mal nach Rumänien und baute in Bacia ein Holzhaus auf dem Freizeitgelände.
  • 2 Hilfsgütertransporte wurden durchgeführt.
  • Im Herbst erschien Frau Kirchmanns Buch:“ Rumänische Passion persönliche Erfahrungen mit verlassenen Kindern in einem wundervollen Land“. Das Buch ist bei „Medien und Dialog /Haigerloch erschienen. Kosten 19,-- €, 380 Seiten mit Bildern.
  • Zu Weihnachten erhielt jedes Kind ein persönliches Geschenk von den Schülern der Grundschule Owingen/ Haigerloch

 

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Jahresübersicht 2005

  • Kauf einer kleinen Schafherde
  • Einrichtung eines Spielplatzes im Hof des Therapiezentrums
  • Inbetriebnahme des Therapiezentrum – Einrichtung von Therapieräumen und einer Tagesstätte für Kinder mit Behinderung
  • Errichtung eines Spielplatzes im Therapiezentrum für unsere Kleinen aber auch für die Kinder mit Behinderung der Tagesstätte. Eine Schülergruppe mit 2 Lehrern opferten eine Ferienwoche, um diesen ansehnlichen Spielplatz zu errichten.
  • Einrichtung einer Ludothek (Spiele statt Bücher) im Therapiezentrum
  • Eine neue Fahrradwerkstatt entstand im hinteren Gebäude des Therapiezentrums
  • Eine kleine Wohneinheit für junge Erwachsene, die noch nicht ganz unabhängig von uns leben können, eingerichtet in einem Nebengebäude des Therapiezentrums
  • Kauf eines großen rumänischen Traktors für die Landwirtschaft
  • Endlich wird das Gewächshaus aufgebaut und genutzt
  • Alin, ein Kind aus dem Regenbogenhaus, wurde erfolgreich am Herz operiert.
  • Ostern 2005: Rumänienfahrt mit Paten und Interessierten



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Jahresübersicht 2004

  • Einweihung des Therapiezentrums am 1. Juni
  • Kauf des Grundstücks mit 3 Gebäuden hinter dem Therapiezentrum in Lipova
  • Dachausbau des Evershauses I
  • Einzug der Kinder im Peter Schnell-Haus
  • Renovierung des Sunnanväder-Hauses in Covaci



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Jahresübersicht 2003

  • Kauf eines weiteren Hauses in Bacia: das Peter Schnell-Haus
  • Kauf eines Holztrockners
  • Anschaffung einer Ziegenherde
  • Beide Häuser -- Evershaus I und II in Betrieb
  • Kauf eines grossen Gebäudes: das zukünftige Therapiezentrum



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Jahresübersicht 2002

  • feierliche Einweihung des Blumhauses und des Regenbogenhauses in Lipova
  • Kauf eines weiteren Grundstücks in Bacia
  • Inbetriebnahme der Schreinerei in Lipova



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Jahresübersicht 2001

  • Zuerkennung des DZI-Spendensiegels
  • Die Farm in Alios wird in Betrieb genommen, Klee, Sonnenblumen, Mais und viel Gemüse angebaut.
  • Feierliche Einweihung des Regenbogenhauses und des neuen Kilzerhauses.
  • In Alios wird ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 8 ha Land eingerichtet (aus Primavara). Die Näherei in Lipova wird in Betrieb genommen
  • Evershaus II wurde erweitert
  • zehnjähriges Bestehen der Kinderhilfe Rumänien wurde in Hechingen mit den Kindern aus Lipova gefeiert



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Jahresübersicht 2000

  • Der Beirat der Kinderhilfe Rumänien besucht die Projekte in Rumänien
  • April: Zweite Arbeitstagung mit dem Thema "Kooperation" in Deva organisiert
  • Ausbau des Kilzerhauses
  • Filiale der Stiftung AJUTAI COPIII - Carani - m Kreis Hunedoara wird gerichtlich anerkannt
  • Kauf eines Hauses und fast 10 ha Land in Alios / Timis als Grundlage für einen landwirtschaftlichen Betrieb : Ferma Primavara
  • Evershaus I wird in Betrieb genommen
  • Markus Pasculescu, ein dreijähriger Jungeaus Lipova, der sich durch Trinken eines chlorhaltigen Putzmittels die Speiseröhre weitgehend verätzte, wird nach Tübingen geflogen und dort operiert. Nach dem schwierigen Eingriff kann der kleine Junge wieder alles essen.
  • Kauf eines Grundstücks mit Gebäuden in der Str. Sever Bocu, um das Blumhaus erweitern zu können
  • Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der Directia pentru Protectia Copilului und der Stiftung Ajutati copiii, Lipova. Die Kinderschutzbehörde übernimmt die Bezahlung der laufenden Kosten unserer Familienhäuser im Kreis Arad.
  • Dritte Arbeitstagung mit dem Thema "Kooperation" in Lipova, gemeinsam mit der Kinderschutzdirektion, zum ersten Mal im Saal des neuerstellten Kilzerhauses.


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Jahresübersicht 1999

  • Am 1. Januar 1999 wird das staatliche Kinderheim in Lipova geschlossen, nachdem alle 140 Kinder in Familienhäusern, von drei deutschen Organisationen erstellt, untergebracht werden konnten
  • Kauf zweier Häuser in Bacia, Kreis Hunedoara: Evershaus I und II
  • Erste von der Kinderhilfe Rumänien organisierte rumänische Arbeitstagung mit dem Thema "Möglichkeiten der Kooperation"
  • Herausgabe des Infoblattes: "Blick nach Rumänien", das seitdem alle 2 Monate erscheint
  • 2. Förderpreis der Robert Bosch Stiftung Humanitäre Hilfe für Mittel- und Osteuropa
  • Gründung der zweiten Stiftung "ajutati copiii" - Lipova und gerichtliche Anerkennung (Edith Kirchmann als Gründerin )
  • Das Regenbogenhaus kann fertiggestellt werden
  • 3. Oktober : Spende der EL-Bank zum Tag der Deutschen Einheit durch Wirtschaftsminister Göring in Bukarest erhalten.
  • Dezember : Ehrendiplom für den wirtschaftlichen und sozialen Einsatz in den Jahren 1990 - 2000 für die Stadt Lipova erhalten


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Jahresübersicht 1998

  • Anerkennung der Mildtätigkeit des deutschen Vereins
  • Das Hohenzollernhaus in Carani wird offiziell eingeweiht und die ersten Kinder ziehen ein.
  • Mihai Martin, ein damals dreijähriger Junge aus Lipova, Enkel der Leiterin des Seniorenhauses, wird nach Darmstadt gebracht, um dort seine lebensgefährlichen Verbrennungen - 65 % seiner Haut und an der rechten Hand die Knochen - behandeln zu lassen. Nach einem halben Jahr kann er als geheilt wieder nach Rumänien entlassen werden.
  • Edith Kirchmann, erste Vorsitzende des Vereins, erhält vom Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz.
  • Kauf eines weiteren Hauses in Lipova, in der Str. Sever Bocu Nr. 1: das Blumhaus ( benannt nach dem Revolutionär Robert Blum )
  • Ende 1998 sind alle 5 Familienhäuser und das Seniorenhaus in Betrieb
  • Verleihung der Wilhelm Griedinger-Medaille für völkerverbindendes, humanitäres und kulturelles Engagement an das Ehepaar Kirchmann in der Ärztekammer Tübingen
  • Beginn mit dem Bau des Regenbogenhauses in der Str. Cosbuc / Lipova. Dieses Haus ist für junge Schulabsoventen gedacht. Im Erdgeschoß wird eine Näherei eingerichtet werden

 

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Jahresübersicht 1997

  • Der neue Erziehungsminister ( zuständig auch für Heimkinder ) schreibt uns:
  • "Wir anerkennen und unterstützen mit aller Kraft Ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Heimkinder. Ihre 2 Familienhäuser in Lipova, die Sie unterhalten, zeigen hervorragende Resultate."
  • Arbeitstagung in Korntal / Stuttgart, von der Kinderhilfe Rumänien organisiert
  • Unterzeichnung eines langersehnten und erkämpften Arbeitsvertrages zwischen dem Schulinspektorat in Temeswar und der Kinderhilfe Rumänien
  • Einführung neuer Kinder- und Jugendschutzgesetze. Heimkinder unterstehen in Zukunft dem Department für Kinderrechte und regional den Kinderschutzdirektoren /Kommissionen
  • Die Stiftung Ajutati Copiii mit Sitz in Carani Nr. 438 wird gerichtlich anerkannt. ( Edith Kirchmann als Stifterin )
  • Mit diesem Dokument können die die zwei Familienhäuser in Carani und Covaci im Kreis Timis endlich in Betrieb genommen werden.



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Jahresübersicht 1996

  • Fachtagung in Tübingen mit dem Thema "Möglichkeiten der Zusammenarbeit" in Tübingen organisiert
  • Kauf eines weiteren Hauses, diesmal im Kreis Timis: das Hohenzollernhaus in Carani
  • Langwährende Renovierung
  • Eröffnung des Seniorenhauses in Lipova mit 8 Betagten



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Jahresübersicht 1995

  • Das Familienhaus - casa tip familial - wird als neue Form der Fremdplatzierung in Rumänien legalisiert
  • Grundbucheintragung des Seniorenhauses nach 2 Jahren Wartezeit
  • Das alte seit 17 Jahren leerstehende Pfarrhaus in Covaci wird für 25 Jahre gemietet
  • Erweiterungsbau des Seniorenhauses
  • Einweihung des Seniorenhauses

 

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Jahresübersicht 1994

  • Endlich wird das Beerhaus bezogen
  • Einrichtung eines Second-Hand-Shops
  • schriftliche Zusage des Erziehungsministers Liviu Maior, daß unsere Häuser als Pilotprojekte anerkannt werden und wir berechtigt sind, nur mit 8 Kindern verschiedenen Alters und Geschlechts pro Haus zu arbeiten
  • Der Staat übernimmt einen Teil der Personal- und Lebensmittelkosten



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Jahresübersicht 1993

  • Anerkennung des Projekts Seniorenhaus durch die GWZ (Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit ). Dieses Haus ist vorwiegend für Deutschstämmige gedacht
  • Kauf des Hauses in der Str. Iancu Jianu / Lipova, das zukünftiges Seniorenhaus
  • Kauf eines weiteren Hauses in der Str. Cosbuc / Lipova, das alte Wohlfahrthaus



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Jahresübersicht 1992

  • Die ersten 7 Kinder ziehen ins Kilzerhaus mit jungen Pflegeeltern ein. Dieses erste private Familienhaus in Rumänien, von Ausländern geführt, erzeugt viel Unruhe, Unsicherheit und Ärger, bildet es doch eine Konkurrenz zu staatlichen Einrichtungen
  • Erste Patenschaften werden vermittelt.
  • Gründung des rumänischen Vereins SOS Ajutati copiii in Lipova
  • Kauf eines kleinen Hauses: das Gästehäuschen in Lipova
  • Eine erste internationale Tagung in Arad mit dem Thema "Hospitalismus bei Kindern" organisiert
  • Kauf eines weiteren Hauses von der Familie Beer: das Beerhaus / Lipova
  • Renovierung und Sanierung dieses Hauses dauern über ein Jahr



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21. Juli 1991

  • Gründung des Vereins KINDERHILFE RUMÄNIEN e.V. in Hechingen
  • Anerkennung der Gemeinnützigkeit
  • Das erste Haus wird in Lipova, Kreis Arad, von der Familie Kilzer gekauft: das spätere Kilzerhaus
  • Renovierungs- und Sanierungsphase bis März 1992

 

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5. Februar 1990
  • Erster Hilfsgütertransport nach Rumänien und damit unser erster Besuch in diesem Land
  • Im gleichen Jahr weitere Hilfsgütertransporte und vergebliche Suche nach Pflegeeltern für einige Heimkinder